Austrian Volley League Men - 26/10/2021 - VCA Amstetten NÖ : Hypo Volleyballteam Tirol - Johann-Pölz-Halle, Amstetten

Ein starkes Jahr mit einem letzten Spiel zum Abhaken

Als Zweiter des Grunddurchganges zieht der VCA Amstetten NÖ nach dem Jahreswechsel in die Obere Zwischenrunde der Austrian Volley League ein. Die Niederösterreicher, die sowohl im Cup als auch im Europapokal noch dabei sind, können auch trotz der 0-3 Heimniederlage im letzten Match des Grunddurchgangs eine sehr positive Bilanz der Saison bis zur Weihnachtspause ziehen.

„Wir haben uns bislang sehr gut präsentiert und sind auf Kurs alle Ziele dieser Saison zu erfüllen. Vor allem die Auftritte im Europacup haben mich richtig stolz gemacht“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke, der aber mit dem letzten Einsatz seiner Mannschaft in der Liga gegen Union Raiffeisen Waldviertel nicht zufrieden war: „Das war ein Spiel zum Vergessen mit einer Leistung die zum Vergessen war.“

Die Mostviertler hatten in der Johann-Pölz-Halle ihren Derbykontrahenten von Beginn an nichts entgegenzusetzen. „Wir haben angeschlagene Spieler draußen gelassen, wollten der Ersatzbank Chancen geben. Diese haben sie aber nicht genützt“, schilderte Henschke die Ausgangslage zum letzten Saisonspiel.

„Waldviertel ist sicherlich derzeit die beste Mannschaft in der Liga. Sie haben richtig gut gespielt und auch ihre Wechselspieler haben jenen Einsatz und Willen gezeigt, den ich mir auf unserer Seite erhofft hatte“, berichtete der Sportdirektor vom Match, dass seine Mannschaft mit 19-25, 14-25 und 15-25 relativ klar verlor.

„Es wartet nun die Weihnachtspause wo wir dieses Spiel gut verdauen und abhaken können. Für uns geht es nun im Jänner weiter und ich bin mir sicher, da wird sich eine ganz andere Amstettner Mannschaft dann in der Zwischenrunde präsentieren“, blickte Henschke voraus. Am 6. Jänner 2022 beginnt für sein Team die Toprunde mit dem Auswärtsspiel in Ried/Innkreis.

Austrian Volley League – Grunddurchgang
VCA Amstetten NÖ – Union Raiffeisen Waldviertel   0 – 3
19-25, 14-25, 15-25
Topscorer: Veselinovic (9), Zelenka (7), Ringseis, Czyzowski (je 6) bzw. Streutker (25), Knasas (9), Trauth (6)