2018-19 DenizBank AG Volley League Men: SG VCA Amstetten NÖ gg. UVC Ried/Innkreis - 14-10-2018 - Bild zeigt: #12 Fabian Schmiedbauer #7 Arthur Darmois - Credit: Peter Maurer

Aufholjagd des VCA in Graz mit Punkt belohnt

Vier Punkte eroberte die SG VCA Amstetten NÖ aus den beiden Auswärtsspielen an diesem Wochenende in der DenizBank AG Volley League Men in Klagenfurt und Graz. Nachdem sie am Freitagabend die Klagenfurter mit 3-0 bezwangen lieferten sich die Niederösterreicher in der Neuauflage des letztjährigen Duelle um den dritten Platz und des Cupfinales, beide gingen an den VCA, einen spannenden, zwei Stunden lang dauernden, Krimi gegen UVC Holding Graz. Am Ende sicherten sich die Steirer im fünften Satz den Sieg, nachdem sie vier Matchbälle der Mostviertler erfolgreich abwehren.

„Nachdem wir schon mit 0-2 zurücklagen ist es in der ersten Sicht natürlich ein gewonnener Punkt für uns. Im Entscheidungssatz haben wir wohl einen Zähler liegen gelassen. Das Wochenende mit dem Sieg in Klagenfurt stimmt uns aber sehr positiv. Die Mannschaft hat nun den richtigen Pfad eingeschlagen und wir freuen uns schon auf die nächsten Aufgaben“, erklärte VCA-Sportdirektor Michael Henschke nach dem Krimi in Graz.

Sein Team fand gut in die Partie, obwohl sie erneut auf Diagonalangreifer Cameron Branch verletzungsbedingt verzichten musste. „Das ist natürlich schon ein herber Nachteil für uns. Bislang war er unser Topscorer und er hätte die Grazer sicherlich vor einige schwierige Aufgaben gestellt“, erzählte Henschke. Wie schon gegen Klagenfurt nahm der Franzose Arthur Darmois die vakant gewordene Position ein. „Als Außenangreifer fungierten dann Niklas Etlinger und Michael Ladner. Sie haben rotiert und einen guten Job abgeliefert“, berichtete Trainer Jan Schmidt. Zur Satzmitte sorgte dann das Schiedsrichtergespann für einige Unstimmigkeiten in der Amstettner Mannschaft: „Das hat uns ein wenig aus dem Konzept gebracht und wir sind fehleranfälliger geworden“. Die Heimmannschaft in der Bluebox-Arena drehte dann noch den Durchgang und ging mit 0-1 in Führung.

Im zweiten Satz fanden die Amstettner dann zu lange nicht ins Spiel und die Grazer zogen mit 17-25 auf 0-2. Danach wurden die VCA-Spieler aber immer stabiler und sicherten sich den dritten Durchgang mit 25-22. „Meine Jungs haben da wirklich Charakter bewiesen. Auch wenn wir die Annahme nicht optimal gelöst haben, so konnten wir ihre Angriffe immer besser lesen. Im Block waren wir sehr gut“, führte Schmidt an. Nationalteamspieler Fabian Schmiedbauer und der Pole Kornel Kowalewski zählten mit neun und 14 Punkten zu den Topscorern des Tages.

Die Grazer erwischten einen starken Auftakt in den vierten Durchgang, doch die Niederösterreicher kämpften sich nach frühem Rückstand wieder zurück in das Match und glichen aus. Im Entscheidungssatz, der ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen war, hatten die Steirer dann das bessere Ende für sich. „Mit vier Punkten haben wir die Erwartungen erfüllt. Wir freuen uns nun auf das nächste Spiel, welches für die Mannschaft und mich neu, aber sehr speziell ist“, blickte der Trainer des VCA voraus. Denn am 7. November empfangen die Mostviertler den Derbygegner aus dem Norden. Zum ersten Mal in der Saison lautet dann das Duell in der Pölzhalle Amstetten gegen Waldviertel.

DenizBank AG Volley League Men
UVC Holding Graz – SG VCA Amstetten NÖ   3 – 2
25-22 (24 min), 25-17 (20 min), 22-25 (24 min), 23-25 (24 min), 19-17 (20 min)
Topscorer: Tiago Militao (17), Michael Murauer (15), Lorenz Koraimann (14) bzw. Arthur Darmois, Kornel Kowalewski (je 14), Fabian Schmiedbauer (9)