Darmois

VCA unterliegt Weiz

Mit dem falschen Fuß in die Saison startete die SG VCA Amstetten NÖ. Auch im dritten Spiel der DenizBank AG Volley League Men verlor die Truppe von Trainer Jan Schmidt. Der Gegner am Mittwoch war der VBC TLC Weiz, im letzten Jahr Fünfter der AVL. Nach einem guten Beginn der Niederösterreicher, sie konnten den ersten Durchgang für sich entscheiden, verlor man die Partie mit 1-3.

„Das ist sehr bedenklich, wenn man nach einem guten ersten Satz das Spiel sich so aus der Hand nehmen lässt“, ärgerte sich VCA-Sportdirektor Micha Henschke. Ähnlich wie am Sonntag gegen den UVC Ried/Innkreis konnten die Mostviertler am Feld ihre Leistung nur kurzzeitig abrufen. „Weiz und Ried waren uns in fast allen Elementen überlegen. Das ist nicht nachvollziehbar für mich“, analysierte der Sportdirektor.

Nach einem 31-minütigen Kampf entschieden die Niederösterreicher den ersten Satz mit 25-19 für sich. Danach kam die Heimmannschaft aus Weiz aber immer besser in Fahrt und der VCA verlor wie schon gegen Ried den Faden und damit die Partie. „Einige Spieler bringen die Trainingsleistung nicht auf das Feld. Daran müssen wir jetzt individuell arbeiten“, erkannte Trainer Jan Schmidt. Sein Team verlor die Sätze zwei, drei und vier mit 18-25, 21-25 und 22-25. „Wir haben jetzt zehn Tage Zeit um die Jungs in Griff zu bekommen“, fügte Henschke im Hinblick auf die nächsten Spiele der AVL an.

Am Sonntag geht es für den Cupkader des VCA nach Wien. Dort wartet im Achtelfinale die SG VT Roadrunners Wien/Union Perchtoldsdorf um 17:00 Uhr in der Sporthalle Brigittenau. Der aktuelle Titelverteidiger möchte seine weiße Weste, die er seit dem verlorenen Cupfinale 2015 trägt, behalten. Denn seitdem sind die Niederösterreicher im Cup ungeschlagen und gewannen die Trophäe dreimal in Folge.

3. Spieltag DenizBank AG Volley League Men 2018/19
VBC TLC Weiz –  SG VCA Amstetten NÖ   3 – 1
19-25 (31 min), 25-18 (22 min), 25-21 (25 min), 25-22 (27 min)
Topscorer: Dimitar Dulchev (23), Reinhard Hölzel (11), Lukas Scheucher & Sebastian Schweighofer (je 6) bzw. Arthur Darmois (19), Cameron Branch & Maciej Kleinschmidt (je 13)