DenizBank AG Volley League Men 2017/18 SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys vs SK Posojilnica Aich/Dob - Credit: Peter Maurer - Bild zeigt: #13 Karl Jurkovics, #3 Max Landfahrer

VCA verpasst Tabellenführung nach Niederlage gegen Aich/Dob

Im Schlagerspiel der DenizBank AG Volley League Men setzt sich Favorit SK Posojilnica Aich/Dob gegen die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys durch. Die Kärntner gewinnen das Duell um die Tabellenführung in der Johann-Pölz-Halle mit 1-3. Zwar beginnt die Heimmannschaft aus dem Mostviertel sehr erfreulich. Im ersten Satz führen sie von Beginn an. Die Titelfavoriten aus Kärnten können sich noch einmal ranarbeiten, allerdings geht nach 28 Minuten der erste Durchgang an Amstetten.

Völlig konträr startet der zweite Satz. Aich/Dob beginnt äußerst druckvoll und stellt am Feld klar, wer die Favoritenrolle inne hat. „Sie haben uns mit starken Services extrem unter Druck gesetzt und waren auch am Block stärker“, berichtet VCA-Mittelblocker Fabian Schmiedbauer. Die Kärntner bauen ihre Führung weiter aus und der zweite Durchgang endet mit 17-25. „Nach einem so guten Beginn ist es mir einfach unerklärlich, wie man in ein solches mentales Loch fallen kann. Es ist eigentlich unglaublich, dass wir nicht mehr positiven Schwung aus dem ersten Satz mitgenommen haben“, ärgert sich Amstettens Sportdirektor Michael Henschke.

Auch die Sätze drei und vier gehen klar an die Kärntner mit 16-25 und 15-25. „Leider haben wir das Niveau vom ersten Durchgang nicht gehalten. Wäre das der Fall gewesen, hätten wir uns möglicherweise drei Punkte holen können“, ärgert sich VCA-Kapitän Max Landfahrer. Bereits am Sonntag haben die Amstettner aber die Chance zur Revanche. Im Cupviertelfinale treffen beide Mannschaften wieder in der Johann-Pölz-Halle aufeinander. Es geht um den Einzug ins Final Four. „Wir wollen den Pokal verteidigen und dafür müssen wir Aich/Dob am Sonntag schlagen“, erklärt Fabian Schmiedbauer.

DenizBank AG Volley League Men
SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob    1 – 3
25-23 (28 min), 17-25 (23 min),  16-25 (23 min), 15-25 (22 min)
Topscorer: Thomas Tröthann (15), Max Landfahrer (11), Lukas Scheucher (8) bzw. David Michel, Lukasz Wiese (je 19), Michal Petras (12)